Die Tour für taffe Mädels

Eine wahre Bilderbuch-Tour durch die Zillertal Arena

 

Aufgepasst liebe „Weibsbilder“! Ihr solltet für diese Tour sportlich aktiv, trittsicher und schwindelfrei sein. Zielsetzung der Tour ist ganz ähnlich wie beim männlichen Pendant: Spaß und ganz viel Bergerlebnis erwarten uns. Ach ja: Ein bisschen Entspannung in einem Wellnesshotel haben wir für euren Wanderurlaub im Zillertal natürlich auch eingeplant. Die Tour führt in vier Tagen in eine der beeindruckendsten und schönsten Gegenden der Zillertaler Alpen und des Nationalparks Hohe Tauern.

Die Touren sind nicht geführt! Buchbar von 10.06. bis 24.09.2017 (Änderungen vorbehalten)

Tag 1: Einlaufen & Entspannen

Bevor der sportliche Teil dieser Tour in die herrliche Zillertaler Bergwelt startet, wird nochmal Kraft getankt für die nächsten aufregenden Tage in der Zillertal Arena. Im Wellnesshotel in Gerlos können wir im SPA-Bereich entspannt die Seele baumeln lassen. Die Gedanken werden frei und die Vorfreude auf die spannende Tour zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht. Den perfekten Abschluss des Tages bietet das schmackhafte Dinner am Abend. Versuchen wir genügend Schlaf zu bekommen, denn am zweiten Tag der Weibsbilder Tour wird es sportlich und hochalpin.

Tag 2: Oben auf der Höh

Gut gestärkt mit einem Zillertaler Frühstück starten wir in Gerlos. Vom Parkplatz der Isskogelbahn geht es entlang des  traumhaften Bachlaufs in Richtung Osten. Zunächst wandern wir durch den herrlich kühlen Wald und erreichen die Staumauer des Durlaßbodenspeichers. Nach dem Überqueren der Dammkrone folgt ein wunderschöner Waldweg entlang des Sees.  Naturgenuss vom Feinsten bietet dieser Wanderweg und führt uns vorbei an der urigen Bärschlagalm. Über ein kurzes Stück Asphalt mit dem Ausblick auf saftige grüne Wiesen, auf denen Kühe grasen, erreichen wir den Alpengasthof Finkau. 

Bei der Trisslalm angekommen haben wir uns eine gute Jause verdient, genießen die imposante Bergwelt und lassen uns am besten vom Hüttenwirt die umliegenden Berge und die Wege erklären. So frisch gestärkt mit den Produkten aus eigener Erzeugung geht es nun nochmals richtig zur Sache in den letzten 2,5 Stunden. Es ist ein herrlicher Aufstieg, zunächst geht es entlang eines breiten Weges zur Materialseilbahn-Station der Zittauer Hütte. Dann steigt der Weg an und wird etwas steiniger, der Puls wird nochmals richtig in die Höhe getrieben, bevor wir das Endziel für den heutigen Tag, die Zittauer Hütte, erreichen. Der Weg über Steinplatten führt an einem Wasserfall vorbei, gefolgt von einem spektakulären Ausblick auf die Reichenspitzgruppe mit ihren Gletschern. Die idyllische Lage der Hütte am unteren Wildgerlossee zu Füßen der Reichenspitzgruppe ist einzigartig. Genauso wie der unvergessliche Blick von der gemütlichen Sonnenterrasse auf die zerklüftete Gletscherwelt des Gerloskees. In der Zittauer Hütte haben wir uns eine Erfrischung redlich verdient!

Tag 3: Hütte mit Geschichte

Gut erholt und ausgeschlafen starten wir von der Zittauer Hütte (2.329 m). Hier führt ein Steig hinauf zum oberen Gerlossee, den wir links liegen lassen und dem Weg am Wegkreuz in Richtung Rosskarscharte folgen. Zunächst führt der Weg auf einem schönen Pfad entlang, bei dem man trittsicher und schwindelfrei sein sollte, danach folgt relativ schnell der Aufstieg zur Rosskarscharte. Quasi eine steinerne Treppe führt hinauf auf den Übergang. Sobald diese überquert wurde, eröffnet sich uns ein herrlicher Ausblick auf die Reichenspitze mit ihren Gletscherfeldern sowie auch den Gerlossee. Kurz vor der Scharte ist
auch noch ein Abstecher zum Rosskopf (2.845 m) möglich. Nun haben wir den steilen Aufstieg überwunden und es geht bergab durch das Rosskar zur Rosskarlacke und zu den Keesböden am Ende des Rainbachtales, wo wir an einem Wegkreuz auf den Wanderweg der Richterhütte stoßen. Unterhalb der Talstation der Materialseilbahn beginnt der letzte Anstieg zur Richterhütte (2.367 m). Jetzt haben wir uns eine Rast verdient und stärken uns mit einer herzhaften Jause.

 

Der Rückweg von der Hütte führt wieder am selben Weg zur Talstation der Materialseilbahn und weiter bergab vorbei an der urigen  Rainbachalm und durch den herrlich duftenden Zirbenwald zum Krimmler Tauernhaus (1.622 m), unserem Ziel für diesen Tag. Dort stehen unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten zur Auswahl, vom einfachen Lager bis hin zum komfortablen Zweibettzimmer. Der Wirt Friedl führt „sein Reich“ mit urtümlichem Charme und sorgt so dafür, dass das Krimmler Tauernhaus das besondere "Etwas" nicht verliert, auch wenn jedes der Zimmer modernisiert und renoviert wurde. Schließlich ist die Hütte schon seit 400 Jahren in Familienbesitz und das soll laut Wirt Friedl auch so bleiben.

Tag 4: Wir haben's geschafft!

Gut gestärkt vom herzhaften Frühstück geht es weiter in Richtung der Krimmler Wasserfälle, einem der beliebtesten  Ausflugsziele Europas. Das Krimmler Achental ist ein Naturjuwel und gehört zum Nationalpark Hohe Tauern. ACHTUNG: Auf der Wanderung könnten uns vielleicht „Alte Bekannte“ begegnen, gut gelaunte Murmeltiere, Adler, oder Gänsegeier, diese sind nämlich die Ureinwohner vom Nationalpark Hohe Tauern. Nach zwei Stunden Wanderung entlang der sanften Almböden und der Krimmler Ache erreichen wir die imposanten Krimmler Wasserfälle und nach einer weiteren Stunde das Ziel der letzten Etappe der Weibsbildertour, den Ort Krimml. Mit 380 Metern Fallhöhe über drei Stufen sind die Krimmler Wasserfälle die höchsten Europas und ein Naturwunder ersten Ranges. Dieses Highlight und Naturheilmittel bildet den perfekten Abschluss der anspruchsvollen Weibsbilder Tour, welche uns garantiert unvergessliche Eindrücke bescheren wird.

WICHTIGE TELEFONNUMMERN

Bergrettung/Alpinnotruf

140

Zittauer Hütte

0043 664 8732205

Krimmler Tauernhaus

0043 664 2612174

TVB Zell-Gerlos, Büro Gerlos

0043 5284 5244

TVB Krimml

0043 6564 7239

Weibsbilder Tour